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Die letzten sieben Sachen sind schnell verstaut, die Haustür zugesperrt und die Verabschiedung von unserer Hauswirtin ist auch sehr herzlich.

Die Fahrt zum Flughafen verläuft reibungslos und bevor wir das Auto abgeben, füllen wir den Tank noch voll. Ein abschließendes Frühstück und dann stellen wir uns in die Warteschlange zum Einchecken. Dabei kommen wir mit einem bayrisch-tirolerischen Pärchen ins Quatschen und unterhalten uns über das Gesehene, Erlebte, die Unterkünfte und die extreme Höflichkeit der Einheimischen auf den Inseln. Auch sie berichten Ähnliches und sind begeistert von den Inseln.

Die Rückreise gestaltet sich sehr zäh, denn noch bevor wir das Flughafengebäude verlassen, haben wir bereits zwanzig Minuten Verspätung. Dann endlich lassen sie uns vor und wir werden auf engstem Raum in die Busse gepfercht. Dort müssen wir weitere dreißig Minuten verharren, wobei sich einige Fahrgäste beschweren. Schließlich setzt sich der Bus endlich in Bewegung und wir werden zumindest bis zum Flieger gefahren. Hier warten wir wieder einige Minuten, bis sie uns einsteigen lassen. Dafür sitzen wir nun in einem riesigen Airbus und hier erfahren wir, dass zwei Flüge zusammengelegt wurden.

Von der dreiviertel Stunde, die wir ursprünglich zum Umsteigen in Lissabon gehabt hätten, sind jetzt nur noch wenige Minuten geblieben. Daher sprinten wir so schnell es geht von einem Gate zum anderen und sind dann bei den letzten dabei, die in den Flieger nach Wien einsteigen. Wir werden von den bereits wartenden Passagieren leicht schief angesehen und es geht jetzt ruckzuck und der Pilot steuert das Flugzeug auf die Startbahn.

In Wien angekommen, marschieren wir ewig lange, bis wir in die Gepäckhalle kommen. Während wir am Laufband auf unsere Koffer warten, scherzen wir noch, ob unser Gepäck auch so schnell umgestiegen ist wie wir. Als dann aber die Reisenden immer weniger werden und am Laufband auch nix mehr kommt, wissen wir, was zu tun ist. Am Lost and Found Schalter geben wir wie schon so oft unsere Daten an und dann geht’s ab zum ÖBB-Ticket-Office. Den Zug haben wir mittlerweile versäumt, daher holen wir uns noch eine Jause und Waschzeug (unseres ist ja in Lissabon geblieben) und warten danach am Gleis auf den nächsten.

Die Fahrt nach Linz ist im Nu geschafft und dort werden wir von Wolfgang´s Papa schon erwartet, der uns nach Hause bringt – vielen Dank dafür.

Zuhause lassen wir die schöne Zeit auf den Azoren Revue passieren und bedauern ein wenig, dass die Zeit dort so schnell vergangen ist.

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