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Zwei Wochen Regen liegen hinter uns – jetzt sind wir richtig heiß auf den lang ersehnten Urlaub. Dank der guten Vorbereitungen ist der halbe Hausrat schnell im Campervan verstaut und wir verabschieden uns noch von den Nachbarn. Doch denkste, bevor wir uns auf den Weg machen können, werden wir noch von Maria und Franz „genötigt“ einen Abschieds-Prosecco zu trinken. Sie müssen ja feiern, dass sie uns für die nächsten beiden Wochen los sind.

Daher ist es bereits nach 15:00 Uhr, als wir endlich aufbrechen können. Dementsprechend dicht ist der Verkehr und – als wären nur Sonntagsfahrer unterwegs – geht es wie verrückt zu. Auch die vielen LKW-Fahrer toben sich aus und blockieren ständig die Überholstreifen. Das kann ja heiter werden!

Wir nehmen die Route über Passau und auch hier an der Brücke Donautal wird es wieder zäh. Aufgrund einer Baustelle müssen wir 80 km/h dahinschleichen, obwohl unser Gefährt ordentlich marschieren kann. Daher konzentrieren wir uns ein wenig auf die schöne Landschaft und die hübschen Häuser entlang der Autobahn. Im Grünstreifen hinter den Leitplanken leuchten rosa der Blutweiderich, die gelbe Goldrute und die letzten Blüten der Hundsrosen. Die Raben hüpfen selbstmörderisch am Rand des Fahrstreifens herum auf der Suche nach Mücken. Das Laub der Bäume leuchtet in der Abendsonne in intensiven Rot- und Orangetönen; der Herbst hat Einzug ins Land gehalten.

Wir passieren die Abfahrt München und mit einem Schlag wird der Verkehr weniger. Jetzt können wir den Tempomat voll ausnutzen und das Fahren wird für kurze Zeit entspannter, bis die nächsten Baustellen oder Geschwindigkeitsbeschränkungen kommen. So geht´s abwechselungsreich dahin.

Mittlerweile erreichen wir die Gegend um Nürnberg und alte Urlaubserinnerungen kommen hoch beim Anblick der weiten Heideflächen. Viele Kilometer begleiten uns nun die rosa Blüten, bis die Sonne endgültig untergeht.

Es ist diesig geworden und daher checken wir kurz vor 20:00 Uhr im Naturcampingplatz in Braunsbach ein. Die großzügigen Stellplätze liegen unter einem alten Baumbestand, abseits des kleinen Ortes inmitten des idyllischen Kochertals. Aufgrund des leichten Nieselregens machen wir es uns im Campervan gemütlich und beschließen den Tag. Gute Nacht Sabine! Gute Nacht Wolfgang!



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