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Weil der Mrs. Butchart der aufgelassene Steinbruch ihres Mannes nicht gefallen hat, kam ihr die Idee dort einen Garten anzulegen. Das war 1904 – heute ist er immer noch in Familienbesitz und auf mehr als 22 ha gewachsen. Die fünf Schwerpunkte, der Rosengarten, der Italienische Garten, der Mediterrane Garten, der Japanische Garten und der Versunkene Garten, sind durch verschlungene Wege verbunden. Unvorstellbar, wie die Gardens im Sommer aussehen müssen, wenn es Blüten über Blüten gibt. Es ist jetzt schon ein Traum, wie die vielen Rittersporne, Primeln, und natürlich die Rosen ihren Charme verstreuen. Der Duft der Rosen lockt viele Hummeln, Libellen und Hummingbirds an. Was natürlich nicht fehlen darf, sind die vielen Brunnen und Wasserfälle. Der Ross Fountain zieht die Aufmerksamkeit aller Besucher auf sich, denn die Fontänen des Springbrunnens bauen sich langsam zu einem regelrechten Feuerwerk auf. Wir sehen uns dieses Spektakel auch mehrmals an, weil wir nicht genug kriegen können.

Im Japanischen Garten freuen wir uns über den Schatten. Der tut nicht nur uns gut, sondern auch den Farnen, Azaleen und Moosen. Nach Stunden verlassen wir das Paradies und gönnen uns abschließend noch ein Eis. Für mich bitte ein Roseneis mit kandierten Rosenblättern und Schokostückchen – lecker!

Zwei Kilometer entfernt liegen die Butterfly Gardens – daher nehmen wir die auch gleich noch mit. In einem hübschen tropischen Regenwald mit beeindruckender Vegetation wirbeln Unmengen von Schmetterlingen umher. Selbst die Sporteinstellung vom Fotoapparat hilft nichts, man wird richtig schwindlig beim Einfangen der Tiere. Bleibt der Schmetterling für ein paar Sekunden sitzen oder ist er wieder weg? Nein, wieder zu langsam gewesen. Der Schweiß steht uns auf der Stirn oder ist es doch die Luftfeuchtigkeit, die hier herrscht? Nachdem ich über zweihundert Bilder geschossen hab, beginne ich erst genauer zu schaun und zu genießen. Gemeinsam mit den Schmetterlingen leben hier auch Flamingos, exotische Frösche, Kois, Schildkröten und Federvieh, deren Namen wir leider nicht ausfindig machen können. Ein Kerl mit langem Schnabel überfällt die Touristen und knabbert an deren Schuhen und Schuhbandln. Echt ein witziger Kerl.

Im angeschlossenen Shop werden allerlei Krims-Krams von und über Schmetterlinge verkauft. Ich kann einem Ring mit eingefasstem Flügel eines Ulysses nicht widerstehen. So ist der schöne, blaue Schmetterling wenigstens nicht umsonst gestorben.


ZielKMCampingplatzKostenGetankt
Victoria33Westbay Marine Village RV ParkCAD 42,00 -
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