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Nach leichten Anfangsschwierigkeiten finden wir doch die richtige U-Bahn, die uns fast bis zum Eingang der Bavaria Studios bringt. Ein kurzer Spaziergang und schon befinden wir uns mitten im Trubel auf dem riesigen Gelände. Wir beschaffen uns etwas zum Futtern und bepackt mit Tüten und Flaschen suchen wir uns einen Platz in einer düsteren Halle, um uns eine Stuntshow anzusehen. Die Moderatorin holt sich Freiwillige aus dem Publikum, denen sie kurze Einweisungen gibt, was sie wie zu tun hätten, damit danach mit den Stuntmen eine kurze Szene entsteht. Wir staunen nicht schlecht, wie die Laien eindreschen auf die Profis. Rasante Verfolgungen, Schlägereien und Explosionen folgen fast im Minutentakt. An allen Ecken und Enden kracht und raucht es. Echt a Wahnsinn! Und dann kommt es doch auf – die „rein zufällig“ aus dem Publikum Ausgewählten gehören zum Team. Na, da haben sie uns schön an der Nase herum geführt. Aber ehrlich, der Verdacht war ja da, denn sie haben so gut mitgespielt und vor allem ordentlich Radau geschlagen.

So, nach diesem anstrengenden „Film“ haben wir uns aber eine Pause verdient. Mit Bier oder Eis machen wir es uns im Halbschatten auf der Terrasse vorm McDonalds bequem. Schon lustig, die Leute so zu beobachten. Schulklassen, Familien oder einfach lustige Kumpanen, wie wir es sind – Groß und Klein ist neugierig, was sich so hinter den Kulissen der Filme verbirgt.

Mittlerweile ist der Nachmittag fortgeschritten und wir sammeln uns für die reservierte Führung durch die Studios. Auf dem (T)Raumschiff Surprise werden Wolfgang, Thomas und Evi zu Hauptdarstellern – da könnten sich die Originale eine Scheibe abschneiden. Nach kurzen Anweisungen lesen sie entsprechende Texte von Tafeln und sie sehen echt süß aus in den rosa und grellgrünen Klamotten!

Weiter des Weges durchqueren wir „das Boot“. Nur gut, dass wir nicht an Klaustrophobie leiden, denn die würde garantiert hier ausbrechen. Schwer vorstellbar, dass die Schauspieler hier Tage auf engstem Raum primitivst verbringen mussten. Unsere Führerin erzählt uns Anekdoten zu den Dreharbeiten, sodass die Geschichte sehr lebendig wird.

In verschiedenen Hallen und Geländen können wir uns ein Bild über die „Unendliche Geschichte“ und „Asterix und Obelix“ machen – auch „Wickie und die starken Männer“ sind dabei.

Im Hotel Fürstenhof wird es dann noch für unsere Jasmin ernst beim Probearbeiten in der Rezeption für „Sturm der Liebe“. Der Hoteldirektor hätte sie danach prompt eingestellt, aber die anspruchsvollen Gäste sind für Jasmin doch zu anstrengend. Da schlendert sie lieber mit der Familie durch das Gelände der Bavaria Studios und hat Spaß mit uns.

Und von dem haben wir am Abend, als wir gemütlich in einem richtig urigen, bayrischen Gastgarten sitzen, noch genügend. Bei einer zünftigen Jause mit Riesenbrezn fließen eine Maß nach der anderen die Kehlen hinunter. Je fortgeschrittener der Abend wird, umso loser werden die Zungen und lustiger die Fratzn.

Nach leichten Problemen schaffen wir dann doch die Herausforderung, den Weg zum Hotel zurück zu finden. Ein Teil unserer Gruppe genehmigt sich an der Hotelbar den einen oder anderen Schlaftrunk, bis dann schließlich alle müde in die Betten fallen.

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