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Einen so unbeschwerten und relaxten Urlaub haben wir schon lange nicht mehr erlebt. Unvorbereitet und Nichts wissend sind wir losgefahren und waren doch voller Erwartung. Traumhaftes Wetter hat uns fast die gesamte Zeit treu begleitet und das war ja unsere größte Sorge. Wir hatten angenehme Temperaturen zum Spazierengehen, Wandern, Radfahren, Sightseeing und einfach zum Herumhängen. Die Mischung von hübschen Städten, der Bergwelt rund herum und den vielen Burgen und Schlösser bieten schon ein besonderes Flair. Nicht zu vergessen, die Gemütlichkeit und Höflichkeit der Südtiroler addiert mit dem tollen Essen und dem Wein und die Rechnung geht voll auf! Wir haben uns sehr wohl gefühlt!

Nach den Autos auf den Campingplätzen zu urteilen haben wir oft beinahe das Gefühl gehabt, als befänden wir uns in Deutschland. Dass in Südtirol so viele Nachbarn zu finden sind, hat den einen Grund, dass es hier keine Sprachbarriere gibt, denn egal ob du deutsch oder italienisch sprichst, man stellt sich sofort darauf ein. Auch die Beschriftungen auf Straßen, Gebäuden oder Speisekarten sind zweisprachig zu finden. Der einzige Unterschied ist hier die Reihenfolge, denn ab der Grenze von Österreich wird Deutsch als erstes angeführt und ab Bozen ändert sich das.

Was den Straßenverkehr betrifft, gibt es aber keinen Unterschied zu Italien, denn hier wird auf Teufel komm heraus gefahren. Für viele existieren weder Sperrflächen noch Sperrlinien, es wird riskant überholt und gedrängelt und wenn es die Situation ergibt, dann kreieren sie auch einen dritten Fahrstreifen in der Mitte der Straße.

Wenn wir mal nicht mit dem Auto fahren mussten, dann waren wir mit dem Fahrrad unterwegs. Südtirol ist ein wahres Paradies für Radfahrer, denn es ist sehr gut erschlossen. Breite, gut markierte Radwege führen kreuz und quer durch Land und Städte. Nach Paragraph 182 der neuen italienischen Straßenverkehrsordnung (2003) dürfen Autostraßen mit dem Rad nicht mehr benützt werden, wenn es einen alternativen Radweg gibt. Und die benützt man hier wirklich gerne.

Die Zeit in Südtirol hat seine Spuren hinterlassen und wir wissen heute schon, dass wir uns bald wiedersehen werden.

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