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Eine leichte Wetterverschlechterung macht sich bemerkbar. Es ist bewölkt, stark windig und hat „nur 23°. Vielleicht spüren wir die Veränderung, denn während der Nacht schlafen wir schlecht und stehen deshalb spät auf. Unsere Stimmung und den Unternehmungsgeist lassen wir uns aber nicht verderben, denn heute machen wir einen Ausflug nach Italien.

Es ist Markttag in Cannobio. Erst wollen wir mit dem Boot fahren, aber, müde wie wir noch sind, schaffen wir es nicht, es rechtzeitig zu erreichen. Die Fahrt mit dem Auto führt entlang des Lago Maggiore. Bis zur Stadt ist das Verkehrsaufkommen noch OK. Dann aber beginnt die vergebliche Suche nach einem Parkplatz. Keine Ahnung, wo diese vielen Autos herkommen! Wir stauen uns durch die Stadt und noch weiter wieder hinaus. Schimpfend kehren wir nach mehr als einem Kilometer um und es ist sogar der Gedanke da, wieder in die Schweiz zurückzufahren. Langsam bewegt sich die Autokolonne Richtung Zentrum und dann sehen wir ihn! Drei Autos vor uns, niemand will ihn, wir können es gar nicht glauben! Nach ein paar Mal reversieren steht das Auto auch schon in der Parklücke, wir haben es doch noch geschafft!

Im Laufschritt überholen wir die dahinschleichenden Autos. Keine zehn Minuten brauchen wir bis ins Zentrum. Cannobio hat einen schönen Altstadtkern, aber auch eine prächtige Promenade. Und da herrscht heute Hektik an den über hundert Verkaufsständen. Händler aus allen Richtungen bieten Antipasti, Formaggio, Obst und Gemüse, Kleidung, Schuhe, Spielsachen und vieles mehr an. Das reinste Schlaraffenland!

Als unsere Euros zu Ende gehen, müssen wir uns einen Bankomat suchen. Vor dem scheinbar einzigen Automaten, der Maestro nimmt, steht bereits eine lange Schlange. Nach einigen Versuchen mit dem falschen Pin-Code klappt es dann doch und wir haben unser Börserl wieder mit den uns vertrauten Scheinen aufgefüllt. Menschenmassen schieben sich an den Ständen vorbei. Auch wir haben unsere Freude mit diesem Markt. Da sind die Märkte am Südbahnhof und am Hauptplatz in Linz nichts dagegen! Fast überall gibt es Kostproben von den vielen Köstlichkeiten und so futtern wir uns langsam durch. Wir erstehen ein paar Leibchen für billiges Geld.

Zu Mittag setzen wir uns gemütlich in einen Gastgarten und speisen leckere Pizzen. Es ist herrlich hier zu sitzen, zumal die Sonne wieder mit voller Kraft herunterbrennt. Der Duft des Jasmins begleitet uns bei einem abschließenden Spaziergang durch die Altstadt.

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