Da die Nachbarkatze Cookie allein Zuhause ist (sie wird eh gut während unserer Abwesenheit versorgt), versucht sie vehement uns auch am Wegfahren zu hindern. Wolfgang knuddelt sie nochmal ordentlich durch und mit viel Streicheleinheiten überzeugen wir sie schlussendlich uns ziehen zu lassen. Aber sie tut uns schon leid und wir hätten sie am liebsten mitgenommen.
Unsere Fahrt führt uns durch die wunderschöne Landschaft vom Mühlviertel nach Niederösterreich. Kurz vorm Mohndorf Armschlag entdecken wir die ersten roten und weißen Flächen des blühenden Mohns. Schon sind wir glücklich!
Mittagessen beim Mohnwirt wie immer mit dem „Menü Nr. 1“: Waldviertler Karpfen Filet im Mohnmantel. Schmeckt uns super lecker!
Nach dem Rundgang in Armschlag satteln wir die Fahrräder und treten los durch die Gegend von einem Feld zum anderen. Wir sind so begeistert, daß wir uns schwer wieder loslösen können.
In Groß Gerungs haben wir uns über die App Schau aufs Land beim Bauern Christian Rauch einen romantischen Stellplatz gemietet. Idyllisch gelegenen inmitten eines Waldgebietes, direkt an einem Fischteich, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Das Wasser plätschert in sanften Tönen, blaue Libellen wirbeln am Ufer und Störche kreisen in den Lüften. Wir machen es uns in den Sessel gemütlich und genießen die Ruhe und lassen den Tag.
Am nächsten Tag geht es weiter. In einer Bucht neben der Straße parken wir Henrik und machen uns auf zum Bärentrail (Die Detaildaten der Tour inklusive GPX Daten findet ihr hier). Der Waldboden ist bedeckt mit Waldheidelbeeren – die blauen Beeren schmecken vorzüglich. An anderen Stellen bedeckt dichtes Moos wie ein Teppich den Waldboden. Der Wald verströmt einen herrlichen Duft.
Nach etwa 40 Minuten Wanderung hören wir bereits das Wasser der Kamp plätschern und bald sehen wir die großen Gesteinsbrocken, durch die sich der Bach quälen muss. Die Kamp führt dunkelbraunes Wasser.
Nach der Kampschlucht gönnen wir uns ein kleines Mittagessen und verdrücken die mitgebrachte Jause. Als Nachspeise gibt es wie nicht anders zu erwarten Waldheidelbeeren, sodass unsere Zungen ganz blau gefärbt sind.
Danach erreichen wir den Wanderweg zu dem Felsengarten. Die erste Formation ist der Torbogen – wahnsinnig imposant. Danach zur Steinformation namens Pilz und anschließend zum Fichtenschluf.
Unsere wunderschöne Wanderung wird begleitet von einer Horde Schmetterlinge, die sich an den Blüten der bunten Blumenwiesen laben.
